Gehirnjogging – lernen lernen mit Denkspielen

Gehirnjogging ist ein Begriff den Siegfried Lehrl 1992 erfunden hat. Er meinte damit ein „mentales Aktivierungstraining“ des Gehirns, um besser und schneller auswendig zu lernen. Ziel dabei ist, mit speziellen Übungen die Merkfähigkeit des Arbeitsgedächtnisses zu erhöhen, so dass das Lernen schnell stattfindet.
Lehrl ist ein deutscher Psychologe, der sich mit den geistigen Fähigkeiten von gesunden und kranken Menschen beschäftigte sowie die Einflüsse des Alterns auf das Gehirn. In seinen Forschungen konnte er feststellen, dass die Merkfähigkeit des Gehirns und damit die Fähigkeit auswendig zu lernen im Präfrontalhirn angesiedelt ist. Im Alter und bei geistiger Unterforderung schrumpft dieser Teil des Gehirns. Das Auswendiglernen wird immer schwieriger.

Mit praktischen Übungen ist es jedoch möglich, diesen Schrumpfungsprozess zu stoppen und unter Umständen sogar zu revidieren.

Das Auswendiglernen von Vokabeln und weiteren Unterrichtseinheiten ist daher Gehirnjogging. Mit zwei Vorteilen:

  • 1. Das mentale Aktivierungstraining findet satt und das Auswendiglernen gelingt immer besser.
  • 2. Das Auswendiglernen von Unterrichtseinheiten für Arbeiten und mündlichen Prüfungen muss erfolgen, damit gute Zensuren erzielt werden, es daher absolut nicht nötig, teure Software für die Aktivierung und das Training des Arbeitsgedächtnis auszugeben.

Vorsicht:

Gehirnjogging ist ein bekannter Begriff, mit dem viel Geld verdient wird.

Für Schüler sind hohe finanzielle Ausgaben, um den Schrumpfungsprozess des Präfrontalhirns zu verhindern, definitiv nicht nötig.